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Laufwochenende In Arosa

Laufwochenende in Arosa

Am Freitagmorgen starteten wir zu unserem verlängerten Laufwochenende nach Arosa. Schon am Bahnhof Olten trafen wir unsere Kolleginnen und Kollegen welche auf den Zug Richtung Zürich warteten. Wohlgelaunt fanden wir alle einen Sitzplatz und es wurde trotz „Morgenstund“ schon angeregt geplaudert. In Zürich stiegen wir um und trafen bald auf unsere Laufkolleginnen und -kollegen aus Basel im reservierten Zugabteil Richtung Chur. Wir wurden ein erstes Mal begrüsst und bekamen die nötigen Informationen um den ersten Tag in Angriff zu nehmen. In Chur angekommen, hatten wir uns schon in unsere Laufkleider gestürzt und konnten das restliche Gepäck aufgeben, welches wir nach unserer Ankunft im Hotel Kulm auf unseren Zimmern wiederfanden! Danach setzten wir uns in den Bus Richtung Lenzerheide bis Valbella, wo wir ausstiegen und erwartungsvoll Richtung Berggipfel schauten. Danach wurden die Gruppenverantwortlichen vorgestellt und man konnte sich einer Gruppe anschliessen, die sich mit unterschiedlichem Leistungsniveau auf den Weg Richtung Arosa machten. Ich war in der Gruppe mit Reto Jacomet und Toni Stocker. Die ersten 4 km ging es noch relativ angenehm Richtung Mittelstation der Rothornbahn. Danach ging es weiter und das Gelände wurde stetig steiler und das Joggen wurde mehr und mehr zu einer Bergwanderung je nach Leistungsvermögen und Leistungsfähigkeit. Aber natürlich erreichten wir ohne grössere Probleme unser erstes Etappenziel, die Hörnlihütte wo wir uns mit Hörnli oder Suppe stärkten. Gut gelaunt machten wir uns an den Abstieg Richtung Arosa mit einem Abstecher an den Älplisee. Um ca. 15.00 Uhr erreichten wir das 5-Sterne Hotel Kulm. Etwas erschöpft, aber erfreut über die erbrachte Leistung konnten wir einchecken und die schönen Zimmer beziehen. Bis zum Abendessen konnten wir uns wieder regenerieren, war es mit einem Abstecher in den Wellness-/Spa Bereich, einem Spaziergang nach Arosa oder nur durch Beine Hochlagern im Hotelzimmer. Bei einem feinen Spagetti Buffet und anschliessendem Schlummertrunk in der Hotellobby ging der erste Tag zu Ende.

Sonnig begann der Samstag, so wie der Freitag geendet hatte. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbüffet trafen wir uns um 09.30 Uhr vor dem Hotel wo man sich wieder je nach Lust und Leistungsvermögen einem Leiter anschliessen konnte. Die Möglichkeiten wurden uns von den Organisatoren beim Frühstück erklärt. Gemäss Wetterbericht sollte das Wetter auf den frühen Nachmittag umschlagen, deshalb machten sich alle Gruppen zügig auf ihre Route. Ich war ziemlich gefordert mit unserem Aufstieg zum Weisshorn auf einer Höhe von 2653müM. Die fantastische Aussicht und die Brotsuppe entschädigten mich für die Anstrengung. Weil der Wetterbericht für einmal stimmte, bestiegen wir die Weisshornbahn und fuhren bis zur Mittelstation, von wo aus wir auf dem direkten Weg Richtung Hotel joggten und so praktisch gleichzeitig mit dem Regen das Hotel erreichten. Bei Schwimmen, Sprudeln und Saunieren erholten wir uns, um dann am Abend das vom Hotel Kulm offerierte Apèro zu geniessen. Danach erlabten wir uns am fantastischen, reichhaltigen, kaum Wünsche offenlassende Buffet. Anschliessend liessen alle den Abend nach ihrem Gusto, sei es beim „Gigi vo Arosa“ oder bei Musik aus den 80zigern oder einfach bei einem Schlummertrunk in der Lobby, ausklingen.

Wieder trafen wir uns am Sonntagmorgen nach dem Frühstücksbüffet um 9.30 Uhr vor dem Hotel. Der letzte Tag war angebrochen. Bei trockenem bewölktem Wetter begaben wir uns auf unsere letzten Touren. Auch stand uns, wie schon am Samstag, ein pensionierter Bergführer aus dem Wallis (Kollege vom „Gigi vo Arosa“ J) zur Verfügung, welcher die Wanderer unter uns, sicher auf ihren Wanderungen begleitete. Ich war an diesem Tag mit Anita Werner unterwegs. Wir nahmen den Aufstieg, vorbei am Älplisee zur Hörnlihütte unter die Füsse, welche wir nach ca. 2h erreichten. Die Temperatur war merklich gesunken. Bei warmen Getränken bereiteten wir uns auf die Rückkehr nach Arosa vor, welche die Einen zu Fuss und die Andern in der Gondel in Angriff nahmen. Im Hotel angelangt konnten wir noch einmal Duschen. Nach individueller Mittagsverpflegung machten sich alle selbstständig wieder auf den Heimweg Richtung Unterland. Schön wars J

An dieser Stelle möchte ich allen ganz herzlich danken die sich im Vorfeld für das gute Gelingen dieser 3 Tage eingesetzt haben. Dies gilt vor allem dem erweiterten OK des LSV Basel, die einfach alles ganz super geplant und organisiert haben. Super Hotel, super Routen, super Preisleistungsverhältnis!

Herzlichen Dank Ueli Spring

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